Guides › Bulletproof Deployments #1 – Hyper-V
Dieser Guide befindet sich noch in Bearbeitung und wird laufend ergänzt.

Teil 6 von 6

Teil 6: Optimierungen und Tuning

Performance-Optimierungen und Tuning für den Hyper-V Cluster im laufenden Betrieb.

In diesem Artikel geht es um Optimierungen des Cluster, anpassung von Default-Werten oder Hardware-spezifischen Einstellungen, um die Performance und Stabilität des Clusters zu verbessern. Der Artikel wird stetig erweitert und lebt von deinem Feedback! Schreibe mir gerne eine Nachricht, wenn du Fragen oder Anmerkungen hast.

Optimierungen und Empfehlungen

Default Cluster Resiliency

Die Cluster Resiliency gibt die Zeit vor in der Nach einem Node Fehler gewartet wird, bevor die VMs auf einem anderen Node neu gestartet werden. Standardmäßig beträgt dieser Wert 4 Minuten, was in vielen Fällen zu lang sein kann. Ich empfehle, diesen Wert auf 60 Sekunden zu reduzieren, um die Ausfallzeit der VMs zu minimieren. Der hohe Default Wert ist etwas historisch bedingt und zielt auf Cluster welche z.B. durch Georedundanz eine instabile Netzwerkverbindung haben.

Folgend kann der Wert ganz einfach auf einem der Clusternodes angepasst werden. (Wert in Sekunden)

ResiliencyDefaultPeriod anpassen
(Get-Cluster).ResiliencyDefaultPeriod = 60

Standard Speicherpfad für VMs

Im Standard schlägt Windows vor, die VMs auf dem Systemlaufwerk C:\ zu speichern. Das kann schnell übersehen werden und führt dazu, dass VMs auf anderen Nodes nicht verfügbar sind. Im folgenden Befehl werden die Standardpfade auf eines der Cluster Shared Volumes angepasst, um die Fehlerquelle beim anlegen neuer VMs zu minimieren. Der Pfad muss natürlich an die individuelle Clusterkonfiguration angepasst werden.

Standard Speicherpfad für VMs anpassen
Invoke-Command -ComputerName $Servers -ScriptBlock {
Set-VMHost `
-VirtualMachinePath "C:\ClusterStorage\CSV-WLD-01" `
-VirtualHardDiskPath "C:\ClusterStorage\CSV-WLD-01"
}

Kennwortänderung des lokalen Administrators

In der initialen Konfiguration wurde in vielen Fällen ein simples Kennwort für den lokalen Administrator der Nodes verwendet. Wenn kein LAPS im einsatz ist, empfiehlt es sich diese nach der erfolgreichen Clusterbereitstellung zu ändern. Andere Maßnahmen können auch sein, das Konto komplett zu deaktivieren oder umzubenennen. Das hängt aber stark von den individuellen Sicherheitsanforderungen ab.

Automatic Virtual Machine Activation (AVMA)

Hardware-spezifische Einstellungen

Mellanox Adapter für S2D optimieren

Mellanox Adapter für S2D optimieren
if ($using:S2D) {
# Mellanox Konfiguration für S2D
Set-NetAdapterAdvancedProperty -InterfaceDescription Mellanox* -DisplayName 'Dcbxmode' -DisplayValue 'Host in charge'
Set-NetAdapterAdvancedProperty -InterfaceDescription Mellanox* -DisplayName 'Receive buffers' -DisplayValue '4096'
}

Spaces Port bei Dell Hardware

Anpassungen an Default-Werten